PPR will Töchter loswerden

24. November 2009, 10:41
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Geplant sind der Verkauf von Fnac und Conforma und zwar laut Konzernchef Pinault: "Je schneller, desto besser"

Paris - Der französische Luxusgüter-Konzern PPR will sich von seinem europäischen Einzelhandelsgeschäft trennen. "Je schneller, desto besser", sagte Konzernchef Francois-Henri Pinault dem "Wall Street Journal Europe" (Dienstag). Zu PPR gehören unter anderem die in Frankreich weit verbreitete Elektronikkette Fnac sowie die Conforama-Einrichtungshäuser. "Wir wollen das Unternehmen in etwas Homogeneres umformen", begründete Pinault die Entscheidung.

PPR besitzt eine Reihe von Luxusmarken, unter anderem Gucci und Yves Saint Laurent. Vor zwei Jahren waren die Franzosen auch beim Sportartikel-Hersteller Puma groß eingestiegen. PPR will Anfang Dezember schon seine Tochter CFAO an die Börse bringen, die sich auf den Vertrieb von Autos und pharmazeutischen Produkten in Afrika spezialisiert hat. Das soll bis zu 900 Mio. Euro in die Kasse spülen. Aus dem Verkauf des Einzelhandels-Geschäfts rechnen Analysten mit einem Erlös von 4 Mrd. Euro. (APA)

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