Schadenersatz für US-Patientin

24. November 2009, 10:19
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Pharmahersteller Wyeth soll Hinweise für Krebsgefahr unterdrückt haben

Philadelphia - Ein US-Geschworenengericht hat einer Frau 75 Millionen Dollar (50,1 Mio. Euro) an Wiedergutmachung zugesprochen, die nach einer Hormonbehandlung an Krebs erkrankt war. Dies teilte am Montag der Anwalt der Klägerin, Connie Barton, mit. Im Oktober hatte das Gericht Barton bereits 3,75 Millionen an Schadenersatz zugesprochen und den Pharmahersteller Wyeth für schuldig befunden, absichtlich Hinweise für eine Krebsgefahr unterdrückt zu haben.

Ein Sprecher des US-Pharmariesen Pfizer, der Wyeth kürzlich übernommen hat, kündigte Berufung gegen das Urteil an. Bartons Klage ist eine von tausenden, in denen es um das Hormonpräparat Prempro geht. (APA)

 

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