Wiener Privatbank dreht ins Plus

24. November 2009, 09:03
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Hohe Nachfrage nach Sachwerten wirkt sich positiv aus

Wien - Die börsenotierte Wiener Privatbank SE konnte das Ergebnis in den ersten neun Monaten 2009 im Jahresvergleich deutlich verbessern. Das Ergebnis drehte mit 7,41 Mio. Euro nach minus 0,15 Mio. Euro ins Plus, teilte das Unternehmen am Dienstag ad-hoc mit.

Entscheidend für die Ergebnisverbesserung war die Trendumkehr beim Handelsergebnis und beim Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten in Folge der Erholung an den Kapitalmärkten. Darüber hinaus wirkte sich die hohe Nachfrage nach Sachwerten, insbesondere nach Immobilien, positiv auf die Unternehmensergebnisse aus.

Die Wiener Privatbank erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2009 ein Betriebsergebnis von 5,21 Mio. Euro. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 8,52 Mio. Euro (bereinigt um Verkäufe 0,82 Mio. Euro) sei auf einen Einmaleffekt aus dem Verkauf der Immobilien-Management- und Immobilien-Dienstleistungsgesellschaften im Vorjahr zurückzuführen. Dies habe sich im Vorjahr mit 7,70 Mio. Euro positiv auf das Betriebsergebnis ausgewirkt.

Der Provisionsüberschuss konnte in den ersten neun Monaten 2009 auf 1,73 Mio. Euro gesteigert werden, nach 1,14 Mio. Euro in der Vergleichsperiode. Der Zinsüberschuss blieb bei 2,21 Mio. Euro in etwa stabil, der Verwaltungsaufwand konnte auf 6,58 Mio. Euro reduziert werden.

Handelsergebnis verbessert

Das Handelsergebnis verbesserte sich in den ersten neun Monaten von minus 0,98 Mio. auf 1,69 Mio. Euro im Berichtszeitraum. Das Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten drehte von -7,28 Mio. auf 6,74 Mio. Euro ins Positive. Daraus resultierte ein deutlich verbessertes Ergebnis vor Steuern in der Höhe von 11,66 Mio. Euro, nach 0,87 Mio. Euro in der Vergleichsperiode. Das Periodenergebnis ohne Fremdanteile belief sich daher auf 7,41 Mio. Euro, im Vergleich zu -0,15 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2008. Das IFRS-Ergebnis je Aktie kam bei 1,66 Euro (1-9/2008: -0,03 Euro je Aktie) zu liegen.

Die IFRS-Bilanzsumme verminderte sich in Folge des planmäßigen Auslaufens einer Credit Linked Note über 200 Mio. Euro von 351,50 Mio. Euro zum 31. Dezember 2008 auf 123,39 Mio. Euro zum Berichtsstichtag. Das Eigenkapital (ohne Fremdanteile) konnte auf 54,34 Mio. Euro erhöht werden, nach 47,18 Mio. Euro Ende 2008. Mit einer erneut gesteigerten Eigenkapitalquote von 44 Prozent und einer Kernkapitalquote von 88 Prozent zum 30. September 2009 verfügt die Wiener Privatbank über eine ausgezeichnete Kapitalbasis. (APA)

 

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