Besucher-Steigerung im Vergleich zu 2008

16. November 2009, 18:17
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Zweite "Buch Wien" verzeichnete 25.042 Besucher - Buchmesse und Lesefestwoche erreichten gemeinsam 34.500 Besucher

Wien - Als "vollen Erfolg" bezeichnen die Veranstalter der Wiener Buchmesse "Buch Wien" die gestern, Sonntag, zu Ende gegangene zweite Ausgabe. Laut Schlussbericht erreichte die Internationale Buchmesse (12.-15. November) 25.042 Besucher in der Halle D der Messe Wien. Im Vorfeld hatte man auf 30.000 bis 40.000 Besucher gehofft.

Insgesamt stellten bei der gemeinsamen Veranstaltung von Reed Exhibitions Messe Wien und dem Hauptverband des österreichischen Buchhandels (HVB) 325 Autoren an rund 70 Veranstaltungsorten ihre Werke vor, 228 Aussteller aus elf Ländern präsentierten ihre Neuerscheinungen in der Messe. Gemeinsam mit der Lesefestwoche (9.-15. November) wurden 34.500 Besucher verzeichnet.

Im Vorjahr hatte man insgesamt 31.100 Literaturinteressierte mobilisiert, von denen 21.600 die Messe Wien besucht hatten. Die Vorgängerveranstaltung (die allerdings gratis zu besuchen war), die Wiener Buchwoche im Rathaus, hatte bei ihrer 60. und letzten Auflage im Jahr 2007 die Rekordzahl von 65.000 Besuchern erreicht.

"Die zweite Ausgabe der 'Buch Wien' hat bestätigt, dass eine Internationale Buchmesse am Standort Wien absolut richtig positioniert ist - dies zeigt sich unter anderem an der erfreulichen Steigerung der Besucherzahlen", so Matthias Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer bei Reed Exhibitons Messe Wien, in einer Aussendung am Montagnachmittag. Rund 16 Prozent mehr Besucher seien eine "Bestätigung dafür, dass der Schritt, eine internationale Buchmesse am Messegelände auf den Weg zu bringen, der richtige war", resümiert auch Gerald Schantin, Präsident des HVB.

"Überaus positiv" wurde laut Aussendung das Rahmenprogramm auch von den Fachbesuchern aufgenommen: Veranstaltungen wie die Workshops und Podiumsdiskussionen zum Schwerpunktthema "digitale lesewelten" waren schon vor Beginn der Buchmesse ausgebucht, wie es heißt. Die Präsenz von zahlreichen Verlagen aus Zentral-, Ost- und Südosteuropa wurde durch Lesungen, Gespräche und die Fachkonferenz "On Translation" über kulturelle Vielfalt auf den europäischen Verlagsmärkten ergänzt.

In der "BuchWienHandlung" konnten alle auf der Messe vorgestellten Bücher erworben werden. Die von den Buchhandlungen Morawa, Hartliebs Bücher, Bücherzentrum und Laaber organisierte Messebuchhandlung zog ebenfalls Bilanz. "Der Umsatz ist in etwa gleich wie im vergangenen Jahr", so Petra Hartlieb. (APA)

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