Immofinanz korrigiert nach oben

27. Oktober 2009, 09:17
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Ergebnis durch Rückkauf von Wandel­schuldverschreibungen um 35,4 Millionen Euro verbessert

Wien - Die börsennotierte Immofinanz AG hat im ersten Quartal 2009/10 (Geschäftsjahr per 30. April) nicht nur den den Turnaround geschafft, sondern sogar noch mehr verdient als bisher ausgewiesen. Im Zuge der Vorarbeiten für eine mögliche Kapitalerhöhung sei das Konzernergebnis des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2009/10 überprüft und um 35,4 Mio. Euro von 100,9 auf 136,2 Mio. Euro nach oben korrigiert worden, teilte die Gesellschaft am Dienstag ad hoc mit. Die Ergebnisverbesserung resultiere aus dem Rückkauf von Wandelschuldverschreibungen.

Laut den IAS-Rechnungslegungsvorschriften sei der Rückkauf von Wandelschuldverschreibungen analog einer Einziehung zu behandeln und führe daher in Höhe des Unterschiedes zwischen dem Wertansatz der Wandelschuldverschreibungsverbindlichkeit und dem Rückkaufwert der Wandelschuldverschreibung zu einer Ergebnisrealisierung, begründet die Immo-Gesellschaft die Ergebniskorrektur.

Das EBT steigt somit von 119,2 auf 154,6 Mio. Euro, und der Cashflow aus dem Ergebnis erhöht sich von 91,6 auf 135,0 Mio. Euro. Der NAV je Aktie ist dadurch von 5,37 auf 5,45 Euro gestiegen und das Ergebnis je Aktie von 0,11 auf 0,19 Euro.

Laut Aussendung machte die Überprüfung der Vergleichszahlen des Vorjahres eine weitere Korrektur notwendig, da es im Quartalsbericht zum 31. Juli 2008 zu einer fehlerhaften Darstellung der abgegrenzten Finanzierungsbeiträge aus der BUWOG Bauen und Wohnen Gesellschaft GmbH und der ESG Wohnungsgesellschaften mbH Villach gekommen war. Details dazu wurden nicht bekannt gegeben.  (APA)

 

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