Michael Moore plant 9/11-Doku

2. April 2003, 12:32
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"Fahrenheit 911" über Kontakte der Familien Bush Bin Laden

Los Angeles - Der amerikanische Filmemacher Michael Moore dürfte mit seinem nächsten Dokumentarstreifen erneut für Aufmerksamkeit sorgen. Er arbeite an dem Projekt "Fahrenheit 911", das die "undurchsichtigen Verbindungen" zwischen dem früheren US-Präsidenten George Bush und der Familie des mutmaßlichen Terror-Drahtziehers Osama bin Laden untersuche, berichtete das Fachblatt "Variety" am Freitag.

"Fahrenheit 911" soll die Hintergründe der Terrorangriffe vom 11. September untersuchen und zeigen, "wie die Bush-Regierung diesen tragischen Vorfall für die Durchsetzung ihrer Pläne ausnutzt", zitiert das Fachblatt den Filmemacher. Moore, der sich seit einem Jahr mit dem Projekt beschäftigt, will den Film bis zu den Festspielen in Cannes im Frühjahr 2004 fertig stellen.

Für seinen gesellschaftskritischen Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" hatte Moore am vergangenen Sonntag einen Oscar erhalten. In seiner Dankesrede kritisierte Moore die Kriegs-Politik von US-Präsident George W. Bush mit scharfen Worten. "Variety" zufolge hat Moore einen Deal mit der Produktionsfirma von Mel Gibson über die Finanzierung seines neuen Dokumentarfilms ausgehandelt. (APA/dpa)

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