Mehr als 100 Millionen Euro für Salzburgs Pflichtschulen

16. Oktober 2009, 13:59
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Burgstaller: Zeitgemäße Lern- und Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer und Impulse für die heimische Wirtschaft

Salzburg - Mit dem neuen Salzburger Landesschulbauprogramm, das von 2009 bis 2012 läuft, werden insgesamt 109 Millionen Euro ausgegeben, davon werden 53,4 Mio. Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds finanziert. Insgesamt sind es 65 Projekte, die mit diesem Programm in allen Bezirken des Landes unterstützt werden. "Wir schaffen neue und zeitgemäße Lern- und Arbeitsbedingungen für unsere Schüler und Lehrer. Von den Investitionen der öffentlichen Hand profitiert aber auch unsere heimische Wirtschaft ganz beträchtlich", stellte Bildungsreferentin LH Gabi Burgstaller (SPÖ) am Freitag fest.

Kleinschulen sollen nicht zugesperrt werden

"Die Volksschulen gehören zur Grundversorgung in den Gemeinden. Im Bundesland Salzburg sollen daher in den kommenden Jahren keine Klein- oder Kleinstschulen zugesperrt werden - außer auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde. Es soll weiter in jeder Gemeinde mindestens eine Volksschule geben", erklärte Burgstaller weiter. Gerade die Volksschulen erfüllen nicht nur eine bildungspolitische, sondern darüber hinaus auch eine soziale Funktion. "Die Volksschulen sind nicht zuletzt ein wichtiger Aspekt des sozialen Lebens in den Gemeinden. Sie sind eben nicht nur Bildungseinrichtung, sondern für Kinder und Eltern auch Teil des Heimatgefühls in der näheren Wohnumgebung. Dieser Gesichtspunkt kann nur bewahrt bleiben, wenn auch das Weiterbestehen von Kleinschulen gesichert ist", betonte die Bildungsreferentin. (APA)

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