Gericht versagt britischem UFO-Hacker Berufung

9. Oktober 2009, 12:50
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Kämpft gegen Auslieferung in die USA

Ein Brite, der sich angeblich auf der Suche nach Ufos in Computer des US-Militärs gehackt hatte, hat im Kampf gegen seine Auslieferung eine weitere Niederlage einstecken müssen. Ein Gericht in London versagte dem 43-Jährigen am Freitag eine Berufung vor dem höchsten britischen Gericht. In den USA droht dem 43-Jährigen eine lebenslange Strafe, obwohl er an Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus, leidet.

Computer der US-Armee, der Luftwaffe, der Marine und des Pentagons sowie der Raumfahrtbehörde NASA angezapft

Der arbeitslose Gary McKinnon soll zwischen 2001 und 2002 fast 100 Computer der US-Armee, der Luftwaffe, der Marine und des Pentagons sowie der Raumfahrtbehörde NASA von einer Wohnung in London aus angezapft haben. Nach eigenen Angaben war er jedoch lediglich auf der Suche nach Informationen über Ufos. Menschenrechtsgruppen und Politiker protestieren seit langem gegen eine Auslieferung des Mannes.(APA)

 

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