Die üblichen Verdächtigen

30. September 2009, 14:00
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Fürstenfeld Panthers, Swans Gmunden und Titelverteidiger WBC Wels gelten als Titelanwärter in der am Samstag startenden Meisterschaft

Wien - Fünf Tage nach dem Saisonauftakt mit dem Supercup startet am Samstag auch die Meisterschaft 2009/10 in der Admiral Basketball Bundesliga (ABL). Als Titelkandidaten gelten mit den Fürstenfeld Panthers, den Swans Gmunden und Titelverteidiger WBC Wels die "üblichen Verdächtigen", wie es am Mittwoch in einer Pressekonferenz in Wien hieß. Das neu gewählte ABL-Präsidium mit Ex-Staatssekretär Karl Schweitzer an der Spitze präsentierte seine Vorhaben.

Nicht weniger als sieben Teams haben im Sommer die Coaches gewechselt, wobei es sich durchwegs um bekannte Gesichter handelt. Gleich vier Betreuer - Bob Gonnen (von Gmunden nach Fürstenfeld), Mathias Fischer (von Wörthersee zu Gmunden), Aaron Mitchell (von Fürstenfeld nach Wien) und Miodrag Radomirovic (von St. Pölten zu Graz) - sind nämlich innerhalb der ABL übersiedelt. In Oberwart und St. Pölten geben Pit Stahl bzw. Hubert Schreiner jeweils Comebacks. Und auch Nenad Videka, der Wörthersee übernommen hat, ist als Aktiver in den Reihen der Piraten noch gut in Erinnerung.

Auf dem Spielersektor hat es in Fürstenfeld mit sechs Zugängen bei acht Abgängen die meiste Bewegung gegeben. Bei Ligasponsor Admiral gelten die Oststeirer mit einer Quote von 2,0 als Titelfavorit Nummer eins, gefolgt von Gmunden (3,0) und dem regierenden Meister aus Wels (3,5).

Vom Reglement neu ist 2009/10, dass die Vereine nur mehr sieben (bisher acht) ausländische Spieler in ihren 16-Mann-Kadern haben dürfen. Ab 2010/11 ist eine weitere Reduzierung geplant, die dann 6:10 lauten soll. Der TV-Partner der Liga ist nur insofern "neu", als Premiere seit Sommer Sky heißt. Der Abo-Sender wird weiterhin etwa 40 Spiele pro Saison übertragen, neben Partien der Meisterschaft auch das Cup Final Four und den All Star Day der Herren.

Die ABL soll "eine Marke werden", die einer breiteren Öffentlichkeit bekannt und damit "für Sponsoren, die wir dringend brauchen, noch interessanter wird", formulierte Schweitzer eines der Ziele des neuen Liga-Präsidiums. Er wolle auch die intensive Zusammenarbeit mit dem ÖBV suchen, weil das Nationalteam den wesentlichen Teil des Images einer Sportart bestimme. Was die Hallensituation und damit die Infrastruktur angehe, wolle er mit den politisch Verantwortlichen den Kontakt aufnehmen - Stichwort Sportstättenförderung. Schweitzer kündigte nicht zuletzt an, dass er der Liga "den Großteil der Woche zur Verfügung stehen" und auch Managementaufgaben übernehmen werde. (APA)

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