Die Dosis macht das Gift

1. Oktober 2009, 12:07
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Was halten Österreichs Prominente von Facebook, Twitter, Xing & Co? Menschen aus Literatur, Bühne, Mode und Politik über die Revolution der Online-Kommunikation und den Suchtfaktor Web 2.0

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derstandard/christian fischer

Die Musikerin  Anna F. ist beruflich gleich in mehreren Netzwerken registriert: Twitter, MySpace, Facebook, Dailymotion, YouTube und meinfritz.de.

Die Möglichkeiten der Online-Kommunikation seien nahezu unbegrenzt und gerade für Newcomer unglaublich praktisch, um auch ohne eine große Firma im Hintergrund ihre Inhalte sogar weltweit transportieren zu können. "Man kann sich über alle Grenzen hinweg austauschen. Schön ist vor allem auch die Kommunikation mit den Fans, da bekommt man direktes Feedback."

Doch sie sieht auch die Schattenseiten: Voyeurismus und Exhibitionismus, falsche Profile, Spam und Verleumdung. "Man kann die Inhalte und was über einen geschrieben wird nicht mehr kontrollieren und nichts dagegen tun, weil der Absender meist anonym ist", sagt Anna. "Das beste Beispiel ist der Wikipedia-Eintrag über mich. Es wird einfach jede Menge Schrott kommuniziert, der oft außer Kontrolle gerät."

Sie kann sich vorstellen, dass auch die Nutzung von Online-Netzwerken bei vielen unkontrollierte Ausmaße annimmt: "Bei einer 'Überdosis' kann das sicher zu Unsicherheiten und Problemen im Umgang mit der Gesellschaft und der realen Welt führen."

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