Illegale Waffen bei Sicherheitsfirma für US-Botschaft entdeckt

19. September 2009, 14:27
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61 Sturmgewehre und neun Pistolen, für die Lizenzen fehlten

Islamabad - Die pakistanische Polizei hat bei einer Sicherheitsfirma, die für die US-Botschaft in Islamabad arbeitet, ein großes Lager illegaler Waffen ausgehoben. Zwei Mitarbeiter des Unternehmens Inter-Risk wurden festgenommen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Beamten präsentierten außerdem 61 Sturmgewehre und neun Pistolen, für die die Firma keine Lizenzen hatte. Nach dem Eigentümer der Firma wird gesucht.

Verträge seit Anfang des Jahres in Kraft

Ein Sprecher der US-Botschaft erklärte, dass der Vertrag mit Inter-Risk Anfang des Jahres in Kraft getreten sei. Man sei davon ausgegangene, dass die Firma die notwendigen Lizenzen "für alles, was sie ins Land brachte", habe. Inter-Risk sollte für die Sicherheit in der Botschaft und in den US-Konsulaten sorgen.

Im September hatten Fotos von betrunkenen und in vulgären Sexszenen posierenden Wachmännern an der US-Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul für einen Skandal gesorgt. Acht Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma wurden daraufhin gefeuert. Auch das Managementteam, das für das Personal verantwortlich war, wurde ausgetauscht. (APA/AP)

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