Demonstranten wegen Aufruhrs angeklagt

16. August 2009, 16:43
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Konsularbedienstete in den USA wegen Unterstützung für Putschisten des Amtes enthoben

Tegucigalpa - Die Behörden in Honduras haben 24 Anhänger des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya wegen Aufruhrs angeklagt. Gegen vier weitere Demonstranten wurde ein Verfahren wegen Brandstiftung und Terrorismus eingeleitet, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.

Die Beschuldigten wurden bei einer Demonstration mit rund 10.000 Teilnehmern festgenommen. Dabei kam es am Dienstag zu Ausschreitungen, bei denen ein Bus und die Filiale einer Fast-Food-Kette in Flammen aufgingen.

Unterdessen wurden in den USA vier weitere Konsularbedienstete aus Honduras ihres Amtes enthoben, wie Botschafter Enrique Reina am Freitag mitteilte. Betroffen sind Diplomaten in Los Angeles, New York, Washington und San Francisco. Insgesamt wurden 17 Konsularbedienstete entlassen, weil sie sich weigerten, Zelaya zu unterstützen. (APA/AP)

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    Straßenbild im Honduras unter der Putschregierung: Soldaten schießen Tränengas auf Unterstützer des rechtmäßigen Präsidenten Zelaya.

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