Riss der Hirnarterie führte zu Tod nach Schlägerei

12. August 2009, 10:02
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Bürgermeister zeigte sich "tief betroffen", Chirurg ortete "ausufern der Gewalt" nach Brucker Stadtfest

Graz  - Die Obduktion jenes 20-Jährigen, der am vergangenen Wochenende in Folge einer Schlägerei beim Brucker Stadtfest gestorben war, hat als Todesursache einen Riss der Hirnarterie mit Hirnlähmung festgestellt. Der Bursche hatte an einem angeborenen Aneurysma gelitten. Sein 19-jährige Kontrahent wurde inzwischen enthaftet und wegen Körperverletzung mit tödlichem Ausgang angezeigt.

Der Bürgermeister von Bruck an der Mur, Bernd Rosenberger (S), hatte sich am Dienstag in einem Offenen Brief von dem Vorfall tief betroffen gezeigt und sein Beileid bekundet, gleichzeitig aber darauf hingewiesen, dass sich die Auseinandersetzung zeitlich und örtlich außerhalb des Stadtfestes abgespielt habe. Andererseits hatte ein Chirurg des LKH Bruck am Mittwoch in der "Kleinen Zeitung" ein "Ausufern der Gewalt" vor allem nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung angeprangert. (APA)

 

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