Große Töne

27. März 2003, 13:40
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Im Reigen neuer Werkstoffe lässt Hanf - im wahrsten Sinne des Wortes - immer öfters von sich hören und könnte einen Spitzenplatz in der neuen Generation von "Kunststoffen" einnehmen

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Gute Zukunftsperspektiven werden der neuen, aus Flachs, Hanf, Lignin, Eiweiß, Harz, Mais und Sägemehl entwickelten "Kunststoffgeneration" in jedem Fall prophezeit. In den USA und Japan stoßen Compounds, so der Name dieser Biokunststoffe, längst auf breite Akzeptanz. Nachhaltigkeit und der für das Unternehmen resultierende Imagegewinn sprechen besonders für biologisch abbaubare Werkstoffe. Auch Hempstone könnte dabei eine im wahrsten Sinne des Wortes steile Karriere hinlegen: Japanische Bauunternehmen überlegen heute, mit dem leichten, elastischen, aber sehr stabilen Werkstoff Häuser in erdbebengefährdetem Gebiet zu errichten - die Trümmer wären im Falle eines Einsturzes leichter wegzuräumen. Idealerweise auf den metropolitanen Kompost. Infos: zellform.com (DER STANDARD/rondo/Robert Haidinger/21/03/03)

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