Störung in nordfranzösischem Atomkraftwerk

11. August 2009, 11:29
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Keine Gefahr für Mitarbeiter und Umwelt

Im nordfranzösischen Atomkraftwerk Gravelines am Ärmelkanal hat sich eine Störung ereignet. Zu dem Zwischenfall kam es bei einem Brennstofftransport im Reaktorblock I von Gravelines, wie die französische Atomaufsichtsbehörde ASN am Dienstag mitteilte. Es habe weder für die Mitarbeiter noch für die Umwelt eine Gefahr bestanden.

Die Behörde stufte den Vorfall in der Nacht zum Sonntag auf der internationalen Skala für atomare Ereignisse (INES) auf der zweitniedrigsten von acht Stufen ein. Es handelt sich demnach um eine Störung, nicht um einen Störfall. Die örtlichen Behörden erklärten, es bestehe keine "Verschmutzungsgefahr".

Der Behörde zufolge hatte sich im September im südfranzösischen Atomkraftwerk Tricastin die gleiche Störung ereignet. Frankreich hat 59 Atomreaktoren und bezieht daraus rund vier Fünftel seines Stroms. (APA/AFP)

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