INQ-Handys locken mit iTunes-Synchronisierung

4. August 2009, 11:53
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"Chat 3G" und "Mini 3G" sollen Smartphones preislich ausstechen

Der Hutchison-Whampoa-Ableger INQ Mobile  hat am Dienstag, mit dem "Chat 3G" und dem "Mini 3G" zwei neue Handy-Modelle vorgestellt, die das mobile Internet massentauglich machen sollen. Diese "Social Mobiles" versprechen leichten Zugriff auf Dienste des sozialen Webs wie Twitter und bequemen mobilen E-Mail-Zugang. Auch eine Medien-Synchronisation mit dem Desktop - unter anderem mit Apples iTunes - ist laut INQ möglich. Gegenüber High-End-Smartphones sollen die Brew-basierten Geräte vor allem in Sachen Preis punkten. Noch im vierten Quartal des Jahres werden Chat 3G und Mini 3G bei ersten 3-Betreibern der Hutchison-Gruppe an den Start gehen.

Twitter-Applikation

Die neu vorgestellten Geräte erweitern das Produktportfolio des Herstellers, der erst im November 2008 mit dem INQ1 sein Debüt gegeben hat. Gleichzeitig wird die Anwendungspalette gegenüber dem Erstmodell ausgebaut. Eine Twitter-Applikation verspricht eine ständige Verbindung zur Microblogging-Seite. Eine Software von DoubleTwist  iederum erlaubt es, Mediendateien mit dem Desktop-Gerät zu synchronisieren und dabei unter anderem iTunes-Musik aufs Handy zu holen. Dabei ist man zuversichtlich, im Gegensatz zu Palm nicht auf Apple-Widerstand zu stoßen. "Bei der Pre-Synchronisation wurde im Prinzip in iTunes eingebrochen", heißt es seitens INQ auf Anfrage von pressetext. Der in den INQ-Geräten genutzte Ansatz sei ganz anders geartet, da lediglich Dateien in eine andere Anwendung übertragen werden.

HSDPA-Modem

Beide neuen Geräte können laut Hersteller als HSDPA-Modem genutzt werden. Das Chat 3G als leistungsfähigeres Modell wartet mit einem 2,4-Zoll-Display, Tastatur und einem E-Mail-Client mit kostenloser Gmail-Push-Funktionalität auf. Bei diesem Modell ist außerdem das Twitter-Widget so konzipiert, dass Updates direkt auf dem Startbildschirm angezeigt werden. Wie auch beim kompakteren Modell verspricht das Adressbuch einen Überblick darüber, ob Kontakte etwa bei Facebook oder in Instant-Messaging-Lösungen online sind. Das soll es leicht machen, stets den richtigen Kommunikationskanal zu wählen.

In diesem Jahr werden Chat 3G und Mini 3G wohl nur bei einigen 3-Mobilfunkern der Hutchinson-Gruppe an den Start gehen

Im Vergleich zu Smartphones sollen die Social Mobiles durch geringe Kosten punkten. Nach Angaben von INQ sollen die Geräte selbst in den USA in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag fast oder gänzlich gratis angeboten werden. Im Vergleich dazu kommt in den USA beispielsweise ein iPhone 3G S bei AT&T mit Zweijahresvertrag auf zumindest 200 Dollar, ein G1 bei T-Mobile mit Vertragsbindung immerhin auf 150 Dollar. Bis die INQ-Geräte solchen Smartphones tatsächlich in Nordamerika den Kampf ansagen, dürfte es etwas dauern. In diesem Jahr werden Chat 3G und Mini 3G wohl nur bei einigen 3-Mobilfunkern der Hutchison-Gruppe an den Start gehen, heißt es gegenüber pressetext. Dazu, wie die Preisgestaltung dabei aussehen wird, gibt es noch keine Angaben. Jedenfalls hofft INQ, bis Jahresende auch erste Mobilfunker als Kunden bekannt geben zu können, die nicht zur Hutchinson-Gruppe gehören.(pte)

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