Neuer K2-Anlauf für Gerlinde Kaltenbrunner

3. August 2009, 12:16
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Wetter für Gipfeltag am Dienstag soll ideal sein - Bergsteigerin allein unterwegs

Wien - Die oberösterreichische Alpinistin Gerlinde Kaltenbrunner ist Samstag in der Früh erneut in Richtung Gipfel des K2 (8.611 Meter) im Karakorum-Gebirge in Pakistan aufgebrochen. Nach vier Stunden Spurarbeit erreichte sie allein das Lager II. Am Sonntag will sie zum Lager III aufsteigen. "Es geht ihr gut", hieß es auf der Homepage der Bergsteigerin.

Gipfel für Dienstag geplant

Für die 38-jährige Bergsteigerin wäre der K2 der 13. Achttausender, auf alle 14 hat es eine Frau noch nie geschafft. Für diesen Rekord fehlt der Oberösterreicherin auch noch der Mount Everest. Am Gipfel will sie am kommenden Dienstag stehen.

Da Kaltenbrunners Begleiter David Göttler bereits abgereist ist, klettert die 38-Jährige diesmal alleine über die Cesen Route auf den vielleicht gefährlichsten Achttausender. Auf einer Bergschulter kurz vor dem Gipfel in über 7.000 Meter Höhe will sie auf Kollegen treffen, die andere Strecken wie den Abruzzi-Grat wählen - in dieser Gruppe befindet auch der steirische Skyrunner Christian Stangl. Gemeinsam wollen es die BergsteigerInnen dann durch tiefen Schnee und über felsige Wände bis zur Bergspitze schaffen. Dabei passieren die AlpinistInnen jene Unglücksstelle, an der im Vorjahr im August 2008 bei einem Lawinenabgang elf Menschen starben.

Ideales Wetter am Gipfeltag

Am geplanten Gipfeltag, dem Dienstag, soll des Wetter ideal sein, wenig Wind bis zu 35 km/h wurden prognostiziert, so Furtner. Bei ihrem ersten Versuch auf den K2 zu gelangen, kehrte Kaltenbrunner vergangenen Sonntag wenige Höhenmeter vor der Bergspitze um. Eine schwierige Kletterstelle hatte soviel Zeit gekostet, dass sich ein Gipfelsieg nicht mehr ausging. Bereits bei einer K2-Expedition im Juli 2007 schaffte es die Oberösterreicherin wegen Schlechtwetters nicht bis zum höchsten Punkt des Achttausenders. Laut Furtner liegt derzeit sehr viel Schnee auf dem K2, auch aus diesem Grund wollen die Alpinisten ab der Schulter in einer größeren Gruppe gemeinsam spuren und dadurch Zeit gewinnen. (APA)

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