Einheitliche Qualitätssicherung von Hochschulen ab 2010

31. Juli 2009, 11:08
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Statt drei Einrichtungen soll eine Agentur zuständig sein - Im Herbst will Hahn breite Diskussion starten

Wien - Statt drei Einrichtungen soll es künftig nur noch eine zur externen Qualitätssicherung im Hochschulbereich in Österreich geben: Die "Zusammenführung der bestehenden Agenturen" zu einer "neuen sektorenübergreifenden Einrichtung" ist im rot-schwarzen Regierungsprogramm verankert. Ein Vorhaben, dass von den betroffenen Einrichtungen - dem Fachhochschulrat (FHR), dem Akkreditierungsrat (ÖAR) für die Privatuniversitäten und der Qualitätssicherungsagentur AQA - begrüßt wird. Das Thema Qualitätssicherung will Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) laut Ministerbüro im Herbst in Angriff nehmen und das eigene Konzept zur breiten Diskussion stellen. Im ersten Halbjahr 2010 soll das Vorhaben den parlamentarischen Prozess durchlaufen. 

Derzeitiges System "zu segmentiert"

Das derzeitige System ist für die ÖAR-Präsidentin Hannelore Weck-Hannemann zu segmentiert, neben den verschiedenen Zuständigkeiten "gelten für die einzelnen Hochschulsektoren verschiedene Spielregeln". Dadurch fehlten vergleichbare Maßstäbe und die notwendige Transparenz für Studierende und Arbeitgeber. Vor allem im Hinblick auf den Bolognaprozess und die internationale Vergleichbarkeit der Abschlüsse spiele Qualitätssicherung eine zunehmend wichtige Rolle, so Weck-Hannemann. (APA)

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