"Volkssport WLAN-Hacking": Immer noch zu wenig Schutz

2. Juli 2009, 12:10
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Web-Anleitung samt Video zeigt, wie schnell WLANs geknackt werden können

Seit Jahren warnen ExpertInnen vor schlecht bis gar nicht gesicherten WLAN-Netzwerken. Das Ausspionieren von Passwörtern ist einfach, die Tools im Web verfügbar. Auch wenn es nun einige Ziet lang rund um das Thema etwas ruhiger wurde, zeigt sich, dass der "Volkssport WLAN-Hacking" immer noch in aller Munde ist. Die AnwenderInnen selbst widmen dem Thema Sicherheit wenig Aufmerksamkeit.

Anleitung samt Video

Auf LifeHacker wurde eine ausführliche Anleitung samt Video gepostet, die zeigt wie schnell und einfach sich WLAN-Netze, die mit Wired Equivalent Privacy (WEP) "abgesichert" sind, hacken lassen. Innerhalb kürzester Zeit wurde diese Anleitung via Digg zum großen Hit.

Ein alter Standard

WEP ist ein bereits veralteter Standard zur Verschlüsselung bei WLANs, der sich mit heutigen Tools sehr sehr schnell aushebeln lässt. Auch bei Lifehacker zeigt man sich überrascht, wie einfach sich dieser Schutz auch für AnfängerInnen aushebeln lässt. Man möchte keine Anleitung für illegale Aktionen liefern, so die Autoren, sondern ein Bewusstsein für die Sicherheitsproblematik schaffen und Lücken aufzeigen.

Zu wenig Sicherheit

Auch in Österreich ist das Thema Sicherheit bei WLAN-Netzen nich unbedingt zu allen AnwenderInnen vorgedrungen. Viele Netzwerke sind noch immer nicht ausreichend gesichert, sofern sie es überhaupt sind. Eine spezielle Problematik weist dieses Sicherheitsthema dann auf, wenn im Falle von illegalen Datentransfers Dritter über ein ungesichertes Netzwerk Rechteansprüche gegen die InhaberInnen der Zugänge gelten gemacht werden.(Gregor Kucera, derStandard.at vom 2.7.2009)

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  • Leichtes Spiel: Viele Wlan-Netzewerke sind noch immer im WEP "gesichert"

    Leichtes Spiel: Viele Wlan-Netzewerke sind noch immer im WEP "gesichert"

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