Wien - Mit einer eher bescheidenen Bilanz ist der erste Tag der 26. Ausgabe des Wiener Donauinselfestes zu Ende gegangen. Demnach besuchten am Freitag "nur" 300.000 Leute das Gelände. Damit konnte der Veranstalter, die Wiener SPÖ, nicht annähernd so viele Menschen anlocken wie zum Vorjahresauftakt. Damals kamen rund 900.000 Feierlustige auf die Insel. Folglich scheint auch der Gesamtzulauf von drei Milionen Inselbesuchern zum vorjährigen 25-Jahre-Jubiläum außer Reichweite.

Angst vorm Schlamm

Möglicherweise hatten die zeitweiligen Regenfälle und die Angst vor verschlammten Bühnenarealen die ganz großen Massen diesmal ferngehalten. Grundsätzlich gestaltete sich das Fest als äußerst friedlich. Die Polizei meldete keine gröberen Vorkommnisse. Die Rettungskräfte des Arbeitersamariterbundes mussten rund 100 Mal Hilfe leisten.

Bis zum gestrigen Donnerstag war nicht klar, ob wegen des Hochwassers der vergangenen Tage und der damit verbundenen Überschwemmungen der Treppelwege das Inselfest überhaupt planmäßig über die Bühne würde gehen können. Dank massivem Einsatz unterschiedlicher Putztrupps konnte die Veranstaltung letztlich dennoch regulär starten. (APA)