Saturnmond Enceladus gibt weiter Rätsel auf

24. Juni 2009, 19:00
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US-Forschergruppe untersuchte Zusammensetzung von Wasser- und Eisfontänen

London - Seit die Nasa-Sonde Cassini 2005 spektakuläre Bilder von Wasser- und Eisfontänen von Enceladus zur Erde funkte, bemüht sich die Wissenschaft um ein besseres Verständnis des Phänomens. Nun analysierte eine US-Forschergruppe die Zusammensetzung der Fontänen und fand dabei nur wenig Salz, wie sie in "Nature" (Bd. 459, S. 1098) berichtet. Das spreche gegen einen unterirdischen Ozean. Dafür spricht, dass deutsche Forscher (ebenfalls in "Nature", S. 1102) im Saturnring E, der von Enceladus gespeist wird, sehr wohl auf Natrium stießen. Der Widerspruch bleibt vorerst unaufgelöst. (tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 25. 6. 2009)

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    Die spektakulären Fontänen des Enceladus

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