Haushaltsenergie um 13,7 Prozent billiger

23. Juni 2009, 11:38
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Im Vergleich zum April dieses Jahres gab es allerdings einen Anstieg um 1,2 Prozent

Wien - Energie war für Österreichs Haushalte im Mai 2009 um 13,7 Prozent billiger als im Mai 2008. Im Vergleich zum April dieses Jahres gab es allerdings einen Anstieg um 1,2 Prozent, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Verantwortlich für diese Erhöhung waren vor allem die gestiegenen Treibstoffpreise.

Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI), der gegenüber April 2009 um 0,3 Prozent gestiegen war, lag ebenfalls um 0,3 Prozent über dem Niveau vom Mai des Vorjahres.

Normalbenzin war im Mai 2009 um 5,4 Prozent teurer als im April, Superbenzin um 5,2 Prozent und Diesel um 1,4 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2008 war Normalbenzin um 20,2 Prozent billiger, Superbenzin um 20,4 Prozent und Diesel um 28,6 Prozent.

Der Strompreis blieb gegenüber April 2009 unverändert. Im Jahresvergleich wurde Strom um 5 Prozent teurer. Gas war um 1 Prozent billiger als im Vormonat. Im Vergleich zu Mai 2008 war Gaspreis aber um 9,2 Prozent teurer.

Der Preis für Heizöl sank im Jahresabstand um 35,9 Prozent und im Monatsvergleich um 0,2 Prozent. Die Preise für feste fossile Brennstoffe sanken gegenüber Mai 2008 um 1,5 Prozent und gegenüber April 2009 um 3,1 Prozent. Der Brennholzpreis, der sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent verminderte, erhöhte sich im Jahresvergleich um 5,1 Prozent. Holzbriketts waren im Jahresvergleich um 5,9 Prozent billiger. Der Preis für Fernwärme blieb gegenüber dem Vormonat unverändert. Im Jahresvergleich war Fernwärme um 2,8 Prozent teurer. (APA)

 

 

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