China-Markt: Acer und Asus kappen Laptop-Preise

21. Juni 2009, 10:49
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Netbooks werden billiger - Langfristige Senkung jedoch unwahrscheinlich

Die beiden führenden taiwanesischen PC- und Notebook-Produzenten Acer und Asus wollen ihre Preisgestaltung für den Geräteverkauf auf dem chinesischen Markt nach unten schrauben. Wie das asiatische Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf eingeweihte Konzernkreise berichtet, reagieren beide Hersteller damit auf den aggressiven Wettbewerb durch sogenannte White-Box-Anbieter. Diese Noname-Hersteller verschärfen die ohnehin krisenbedingt bereits angespannte Marktsituation mit Produkten zu Dumpingpreisen zusätzlich.

Reduktion

Branchenkennern nach bleibt Acer und Asus im aktuellen Marktumfeld nichts anderes übrig als die Preise zu senken. Um die chinesischen Notebook-Käufer wieder verstärkt an die Kasse zu locken, will Acer den 11,6 Zoll großen Aspire One 751 auf umgerechnet etwa 497 Dollar senken. Aber auch das kleinere zehn-Zoll-Modell Aspire One soll in China demnächst - äquivalent zu seinem größeren Bruder - auf 395 Dollar vergünstigt werden. Dem nicht genug: Die regulären Notebook-Preise will der Konzern senken, um neue Marktanteile zu gewinnen.

Maßstab

Konkurrent und Komponentenhersteller Asus setzt neue Preismaßstäbe. Dem Bericht zufolge senkt das Unternehmen den chinesischen Verkaufspreis für sein N10E um ganze 200 Dollar von 640 auf nunmehr 440 Dollar. Damit soll sich nicht zuletzt auch die Preisspanne zu dem nur zehn Zoll großen und unter mobilen Nutzern immer populärer werdenden Eee PC verringern. Die noch kleineren 8,9 Zoll und sieben Zoll großen Eee PCs sollen in China künftig nur noch 300 bzw. 167 Dollar kosten. (pte)

 

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