Krise erhöht Zahl der Teilzeitbeschäftigten

18. Juni 2009, 12:40
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Der Anstieg der Erwerbstätigkeit bei Frauen war vor allem auf den Anstieg von Teilzeitbeschäftigten zurückzuführen

Wien - Trotz vieler Kündigungen in den vergangenen Monaten waren im 1. Quartal 2009 in Österreich 4.021.700 Personen - unselbstständig und selbstständig - erwerbstätig, um 5.700 Menschen mehr als in den ersten drei Monaten 2008. Zugenommen haben allerdings die Teilzeitstellen (+59.200), während die Vollzeitstellen um 53.400 zurückgingen, geht aus der Erhebung der Statistik Austria hervor.

Anstieg von Teilzeitbeschäftigten

Männer waren im 1. Quartal 2009 von der Wirtschaftskrise stärker betroffen als Frauen. Während in den ersten drei Monaten des Jahres die Zahl der erwerbstätigen Frauen um 38.500 Frauen im Vergleich zum im 1. Quartal 2008 stieg, sank sie bei den Männern um 32.800. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit bei den Frauen war vor allem auf den Anstieg von Teilzeitbeschäftigten zurückzuführen. 43,3 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeiteten Teilzeit gegenüber nur 8,4 Prozent der Männer. Die Teilzeitquote insgesamt stieg von 23,3 Prozent auf 24,7 Prozent.

84.000 arbeitslosen Frauen

Mit 112.700 arbeitslosen Männern und einer Arbeitslosenquote von 5 Prozent (nach EU-Methode) im 1. Quartal 2009 erhöhten sich Zahl und Quote im Vergleich zum Vorjahresquartal um 19.100 bzw. 0,9 Prozentpunkte. Die Anzahl der arbeitslosen Frauen betrug 84.000, ihre Arbeitslosenquote 4,3 Prozent und war somit fast unverändert zum Vorquartal (81.600 bzw. 4,2 Prozent). (APA)

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