Mütter verklagen Hersteller von Geschlechtstests für Embryonen

16. Juni 2009, 12:03
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Prognostiziertes Geschlecht stimmte nicht

Weil ihr Baby nicht das prognostizierte Geschlecht hatte, haben sechs junge Mütter aus New York den Hersteller eines einschlägigen Tests verklagt. Die betroffene Firma aus Lowell im US-Staat Massachusetts habe ihr Produkt als "unfehlbar akkurat" angepriesen, heißt es in der am Montag eingereichten Klage.

Auch auf der Website des Unternehmens ist angegeben, das 275 Dollar (rund 200 Euro) teure Testverfahren könne das Geschlecht eines Babys schon ab der fünften bis achten Schwangerschaftswoche sicher bestimmen. Da dies bei den Klägerinnen aber offensichtlich nicht der Fall war, fordern sie ihrem Anwalt zufolge Schadensersatz wegen Betrugs und fahrlässigen Verhaltens aufseiten der Firma und ihrer Vermarktungsagentur. (APA/AP)

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