Sharing is sexy

4. Juni 2009, 12:51
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Dritte Ausgabe des popfeministischen Blattes widmet sich neben der Musikerin Peaches auch selbstgemachten Pornos unter der Open-Source-Lizenz

Das Missy-Magazin ist mit Ausgabe Nummer 3 endgültig "gekommen, um zu bleiben", wie es die Herausgeberinnen betonen. Auf das Cover der popfeministischen Zeitschrift hat es diesesmal die große Provokateurin des Electro-Rock, die Musikerin Peaches, geschafft.   

Für ihr neues Album hat die Kanado-Berlinerin - die bislang musikalisch nahezu alles selbst in der Hand hatte - erstmals mit Produzenten wie Simian Mobile Disco zusammen gearbeitet. Warum und was es außerdem mit der ödipalen Liedzeile "I'm gonna fill your mommy complex" auf sich hat, erklärt sie im Interview.

Im großen Dossier geht es um die gerne übersehenen Frauen hinter den Kulissen des Musikbusiness: Wie arbeitet eigentlich eine Produzentin oder womit beschäftigt sich eine Bookerin den ganzen Tag? Interviews, Porträts und ein Glossar richten den Scheinwerfer auf die Ladies, die den Laden hinter dem Vorhang am Laufen halten.

In Missys Sex-Abteilung kommen VisionärInnen einer neuen Form von Pornographie, die weder sexistisch noch ausbeuterisch sein soll, zu Wort - das San Franciscoer Kollektiv sharingissexy.org, das selbstgemachte Pornos unter einer Open-Source-Lizenz zur freien Verfügung ins Netz stellt. (red)

  • Missy Magazine #3 ist ab Ende Mai in allen Bahnhofskiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.
    cover: missy magazine

    Missy Magazine #3 ist ab Ende Mai in allen Bahnhofskiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

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