Neue Tests weisen auch versteckte Infektionen nach

2. Juni 2009, 16:25
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Verfahren sollen besserer Prävention dienen

Berlin/München - Mit zwei neuen Testverfahren können Schweinegrippe-Fälle künftig besser nachgewiesen werden. Selbst wenn die Symptome schon abgeklungen oder kaum vorhanden sein sollten, werde das neuartige H1N1-Virus dabei im Nachhinein diagnostiziert, meldete das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Dienstag. "Dadurch können wir die mögliche Verbreitung besser abschätzen und Präventionsstrategien gezielt weiterentwickeln", sagt RKI-Präsident Jörg Hacker.

Die beiden neuen Tests, die am Nationalen Referenzentrum für Influenza entwickelt wurden, weisen im Blutserum Antikörper nach. Diese werden werden im Rahmen der Immunabwehr nach der Infektion gebildet und sind über Monate oder Jahre vorhanden. Die neuen Tests ergänzen das etablierte Verfahren zur Diagnose akuter Infektionen, das auf der sogenannten Polymerasekettenreaktion (PCR) beruht und das Erbgut der Viren im Blut nachweist. (APA/dpa)

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