Vermisste Kulturmanagerin tot gefunden

22. Mai 2009, 16:11
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Die 32-Jährige wurde aus einem Stausee geborgen

Linz - Der Tod jener Linzer Kulturmanagerin, deren Leiche am Donnerstag im Stausee Ottenstein im Gemeindegebiet von Rastenfeld (Bezirk Zwettl) in Niederösterreich gefunden worden ist, bleibt rätselhaft. Die 32-Jährige war am Dienstag vergangener Woche unmittelbar nach einer Pressekonferenz in Linz verschwunden. Ihr Wagen, der nahe des Stausees abgestellt war, sei aber nie jemandem aufgefallen, hieß es bei der Polizei.

Die Künstlerin hatte zuletzt ein Projekt für die Kulturhauptstadt Linz09 betreut. Am 12. Mai stellte sie es in einer Pressekonferenz in Linz vor - und wurde seither von niemandem mehr gesehen. Tags darauf meldete die Familie sie als vermisst. Man habe intensiv nach der Frau gesucht, allerdings ohne Erfolg, hieß es bei der Polizei Linz. Erst am Christi-Himmelfahrts-Tag entdeckten Bootsfahrer die Leiche der Frau im Stausee Ottenstein.

Hinweise auf Suizid

Die Sicherheitsdirektion Niederösterreich schließt Fremdverschulden aus. Es gebe Hinweise auf einen Suizid. Eine Obduktion habe Ertrinken als Todesursache ergeben. Laut Polizei sei die Leiche nicht angeschwemmt worden, sondern die Frau offenbar im Stausee ertrunken. Der Wagen der Toten wurde nicht weit entfernt gefunden. Am Tag zuvor sei er allerdings noch niemandem aufgefallen, so ein Polizist zur APA. Wie lange die Frau bereits tot ist, stehe nicht fest, hieß es bei der Staatsanwaltschaft Krems. Man warte noch auf einen schriftlichen Obduktionsbericht. Die Kulturmanagerin, die in Wien gelebt hat, hinterlässt einen minderjährigen Sohn. (APA)

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