Queens & Bitches & Gangsta Rapper

21. Mai 2009, 18:00
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Frauen- und Männerbilder im HipHop und "Ich will so bleiben wie ich bin - Du darfst!"

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foto: volksthater/gael grivet

Phèdre

Der dritte Teil der "tragödienproduzenten reviews" von theatercombinat: Sie bearbeiten die Inszenierungen der Serie von 2006 bis 2008 und konfrontieren die Texte von Aischylos, Shakespeare, Racine, Seneca und Jelinek mit ihren Umsetzungen in unterschiedlichen Städten und Räumen, mit unterschiedlichen Besetzungen und Institutionen.

Diesmal entseht ein Gesamtraum im Schauspielhaus, in dem alle Körper und Blicke in Szene gesetzt werden. "Absolutes Maß der Sprache, Unmaß der Körper. Gezeichnete ältere Körper agieren nackt, stürzen sich in Körperdisziplinen und Repräsentationsformen von Barocktanz bis Boxkampf, reißen sich die Haut auf durch Sprache. Im Jonglieren der Spielformen und Raumregimes entsteht der Ort für die Zeugenschaft der ZuschauerInnen. Ein Mann ergreift den Part von Phèdre. Die unentwirrbaren Konflikte zwischen Leidenschaften und politischem Interesse werden verlagert, entgrenzt. Um einen Boxring gruppiert sind ZuschauerInnengruppen, die sich gegenseitig beobachten und den Verlauf der Kämpfe um Staat, Territorium, Körper, Freiheit und Liebe verfolgen. Der Raum wird von den AkteurInnen durchschritten, choreogra?ert, zersetzt mit Textpassagen der 'Phaedra' von Seneca. Racine im Ring, Seneca im Raum."

Termine: 24., 25. und 26. Mai, 19.30 Uhr im Schauspielhaus Wien, Porzellangasse 19, 1090 Wien. Kartenbestellungen Tel.: 01/317 01 01 18 oder E-Mail

Link: theatercombinat

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