Mander 's isch Zeit!

28. März 2003, 12:42
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Frauenreferat-Tirol startete Kampagne zur "partnerschaftlichen Zusammenarbeit in Familie und Haushalt"

Das Frauenreferat des Landes Tirol mit Landesrätin Elisabeth Zanon-zur Nedden an der Spitze führt die Kampagne "Mander `s isch Zeit – 48,7 % den Männern" durch. Dabei wird verstärkt auf das partnerInnenschaftliche Arbeiten im Bereich Familie und Haushalt hingewiesen. Die Kampagne wurde anlässlich des Internationalen Frauentages am 7. März 2003 in Innsbruck bei einem Bieranstich vorgestellt.

Mithilfe der Väter und Partner daheim gefordert

Bei der Volkszählung im Jahre 2001 verzeichnete Tirol laut Statistik Austria 48,7 Prozent männliche Einwohner. Die Kampagne appelliert an diesen männlichen Prozentsatz der Bevölkerung, mehr Verantwortung und Arbeit in Familie und Haushalt zu übernehmen. Männer sollen aktiviert werden, ihre Stärken in der Familienarbeit und Kindererziehung zu entdecken.

Andreas Hofer-Appell: "Mander `s isch Zeit!"

Beworben wird die Kampagne mit dem Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer. Mit einem Kleinkind auf dem Arm verkörpert er symbolisch, dass auch bodenständige Tiroler Männer zu Hause mithelfen und sich im Haushalt und bei der Kindererziehung beteiligen. "Starke Männer setzen auf Kindererziehung und Partnerschaft!", so die Tiroler Landesrätin Elisabeth Zanon-zur Nedden. Zahlreiche prominente Tiroler Männer aus den Bereichen Wirtschaft, Sport, Bildung etc. unterstützen die Kampagne.

Bierdeckel zur Diskussion

70 ausgewählte Gastronomiebetriebe bewerben einen Monat lang die Aktion, indem sie Plakate des modernen Andreas Hofer aufhängen und am Stammtisch in ihren Lokalen Bierdeckel mit dem Andreas Hofer Motiv auflegen. Dadurch soll die Diskussion rund um partnerschaftliche Familienarbeit vor allem auch an die Stammtische kommen.

Fortsetzung folgt: die Mehrheit der Bevölkerung – 51,3 Prozent Frauen - darf auf die Fortsetzung der Kampagne gespannt sein! (red)

  • Vor dem Plakat der Kampagne - mit Andreas Hofer.
    plakat der kampagne
    Vor dem Plakat der Kampagne - mit Andreas Hofer.
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