CSU fordert Verbot von World of Warcraft

30. April 2009, 14:38
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Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer will den Titel aufgrund des "hochgradigen Suchtfaktors" verbieten

Die deutsche CSU hat über die München-Ausgabe der Bild-Zeitung verlauten lassen, dass man dem "Killerspiel" "World of Warcraft" den Kampf ansagen wolle. Die Bildzeitung titelte: "World of Warcraft: Haderthauer will das Killerspiel verbieten" und berichtete dann von den Plänen der Politikerin zu dem Spiel.

"Hochgradiger Suchtfaktor"

Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) brachte am Dienstag einen Vorschlag ins deutsche Kabinett ein, um die Kriterien der USK-Richtlinien überprüfen zu lassen. Die Basis ihres Antrages stellen dabei die Forderungern des niedersächsischen Kriminologen Dr. Christian Pfeiffer dar. Dieser sieht in World of Warcraft einen Titel mit einem "hochgradigen Suchtfaktor". "Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle USK "wird von der Medienwirtschaft bezahlt und besetzt", so Christine Haderthauer (CSU) und damit würde "der Bock zum Gärtner gemacht".

Rechtsgutachten

Die CSU will nun gemeinsam mit der CDU aus Niedersachsen ein Rechtsgutachten erstellen lassen, ob ein Verbot von World of Warcraft nachträglich erfolgen könne. Die Aussagen der bayrischen Sozialministerin sorgen in Deutschland auf jeden Fall wieder einmal für heftige Diskussionen.(grex)

  • Suchtgefahr und Gewalt - Bayerns CSU will "WoW" die Server abstellen lassen.
    screenshot: blizzard

    Suchtgefahr und Gewalt - Bayerns CSU will "WoW" die Server abstellen lassen.

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