Künstlicher Wuzzel-Gegner gebaut

31. März 2009, 13:30
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Fachhochschule Oberösterreich entwickelte "TriKiTrain" für das Training wiederholbarer Spielzüge

Linz - Automatisierungstechniker der Fachhochschule Oberösterreich Campus Wels haben einen Wuzzel-Roboter entwickelt. Der TriKiTrain (Trick-Kicker-Trainer) kann einem menschlichen Gegner - für Trainingszwecke - wiederholbare Spielzüge anbieten oder ihn zu einem Match herausfordern.

Mit Unterstützung des Tischfußballweltmeisters Oktay Mann haben Techniker, Studenten und Professoren des Studiengangs Automatisierungstechnik den Roboter programmiert und gebaut. Zwei Computer, wobei einer für die Bilderkennung und der andere für die Ansteuerung der Roboter-Spieler zuständig ist, kommen zum Einsatz. Durch eine über der Spielfläche angebrachte Kamera wird die Ballposition festgestellt und ein Miniatur-Spieler angesteuert.

Toter Winkel

Das Projekt läuft seit rund eineinhalb Jahren; Schritt für Schritt soll der Roboter in Zukunft weitere Spielzüge und Taktiken lernen. Außerdem soll die Schnelligkeit der Bilderkennung gesteigert werden so dass der tote Winkel das Erfassen der Ballposition nicht mehr unmöglich macht. Das könnte, erklärt Techniker Christian Hollinetz, durch den Einsatz von zwei Kameras gelingen. (APA)

  • Schritt für Schritt soll TriKiTrain weitere Spielzüge erlernen.
    foto: fh oö

    Schritt für Schritt soll TriKiTrain weitere Spielzüge erlernen.

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