"Alle werden davon profitieren"

27. März 2009, 19:48
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Mit dem optimierten Planungstool Zervice sind nun auch Online-Mediapläne zählbar: Susanne Kristek und Christine Winter über ihre ersten Erfahrungen, Verbesserungsvorschläge und was das dem Online-Werbemarkt bringt

Mit dem optimierten Planungstool Zervice - neben Kreuztabellen und Rangreihen können nun auch konkrete Mediapläne erstellt werden - können Werbetreibende und Agenturen die Reichweite und die Strukturen der zu erreichenden Zielgruppen für Online-Kampagnen noch besser prognostizieren."Was jetzt neu ist und besonders wichtig für Mediaagenturen ist die Zählbarkeit von Online-Mediaplänen. Somit können wir endlich auch im Online-Bereich in der Sprache der klassischen Mediaplanung sprechen und Leistungskennzahlen von Plänen liefern, die man aus anderen Mediagattungen schon gewohnt ist", so Susanne Kristek, Präsidentin des Forum Mediaplanung und Leiterin von FastBridge, der gemeinsamen Internet-Unit von Initiative Media und PanMedia Western.

Kristek: "Alle werden davon profitieren, weil es eine wichtige Entscheidungs- und auch Bewertungsgrundlage für Online- Mediapläne darstellt. Kunden bekommen Kennzahlen geliefert wie z.B. die Nettoreichweite eines Onlineplanes in der definierten Zielgruppe. Medien werden langfristig auch davon profitieren weil einfach mehr Information über das Medium ausgewertet werden kann und ich langfristig dadurch auch von einer Steigerung der Online-Budgets ausgehe. Und wir Mediaagenturen freuen uns natürlich besonders, weil wir dadurch Entscheidungshilfen- und Grundlagen haben". 

Auch Christine Winter, Partner, Client Leadership&Invention bei Mindshare ist überzeugt: "Die ersten Erfahrungen mit der Zählung von Online-Mediaplänen sind gut. Natürlich gebe es noch einige Punkte, die weiterentwickelt werden müssen, "daher sind wir als Mindshare eng in Kontakt mit ÖWA und HTS, den Entwicklern von Zervice, um möglichst viel Feedback für die bereits laufenden und geplanten Weiterentwicklungen zu geben."

Abdeckung des Online-Medienangebotes gewünscht

Kristek wünscht sich, dass noch viele neue Medien Teilnehmer an der ÖWA Plus werden, denn "der Markt sollte so gut wie möglich repräsentiert sein". Auch Winter will eine "vollständige Abdeckung des Online-Medienangebotes, "vor allem ist es wichtig, dass auch Vermarkternetzwerke abgebildet werden". Weitere Verbesserungsvorschläge von Winter: "Genaue Definition der Belegungseinheiten durch die Medienanbieter und Vermarkter, nur so kann eine genaue Zählung der Planungen erfolgen. Und die Entwicklung eines Optimizer-Tools für Berechnung von Mediensplits". 

Kann das optimierte Tool dazu beitragen, dass mehr in Online-Werbung investiert wird? "Ja weil es auch eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Budgetierung liefert", ist Kristek überzeugt, "es wird nun klar ersichtlich welche Reichweiten mit welchen Budgets erzielt werden können. Auch wenn es vielleicht Anpassungen bei den TKPs geben wird müssen, vor allem bei den Zielgruppen TKPs die teilweise sehr hochpreisig angesiedelt sind, gehe ich insgesamt davon aus dass die Budgets deutlich ansteigen werden".

Winter: "Das Zählen von Mediaplänen in Zervice mit ÖWA Plus-Daten ermöglicht eine standardisierte Zählung von Nettoreichweiten von Online-Mediaplänen. Dies liefert für alle nachvollziehbar die notwendigen Zahlen zum Potenzial von Onlinewerbung für Image- und Brandingkampagnen. Mindshare setzt ähnliche Modelle bereits seit einiger Zeit ein und wir freuen uns, dass es nun auch einen definierten Standard dazu gibt. Ziel muss es auch für den Gesamtmarkt sein, Online-Marketing als gleichwertigen Teil des Mediamix zu sehen." (red)

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