Panoramabüro statt Gourmet-Tempel

19. März 2009, 19:53
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Die "Panorama-Bar" findet keinen Pächter

Salzburg - Kein rechtes Glück hat Salzburg mit seinem neuen Wahrzeichen, der "Skybar". Eigentlich sollte in die verglasten 275 Quadratmeter, die 32 Meter über dem ehemaligen Spielfeld des Lehener Stadions schweben, ein hochkarätiger Gastronomiebetrieb einziehen.

Doch während der darunterliegende Komplex, der die neue Stadtbibliothek und eine Geschäftszeile beherbergt, Anfang Jänner eröffnet wurde, spießt es sich in luftigen Höhen. Nach einem Namensstreit mit der "Skybar" im ersten Wiener Bezirk und der daraus resultierenden Umbenennung auf "Panoramabar" in Salzburg fehlt jetzt ein Pächter.

"Interesse von Gastronomen hat es immer gegeben", sagt Edgar Rührlinger vom Projektbetreiber UBM; zu einem Abschluss sei es aber nicht gekommen - trotz "ortsüblicher Mieten". Weil man "das Feld der Interessenten erweitern" wolle, sucht UBM per Inserat jetzt auch nach Firmen, "die sich präsentieren wollen". (pehe, DER STANDARD - Printausgabe, 20. März 2009)

  • Für Gastronomen ist die Luft über Salzburg-Lehen scheinbar zu dünn: Die "Panorama-Bar" findet keinen Pächter.
    foto: standard/peherstorfer

    Für Gastronomen ist die Luft über Salzburg-Lehen scheinbar zu dünn: Die "Panorama-Bar" findet keinen Pächter.

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