"Kopfschütteln" über Bandion-Ortner

14. März 2009, 15:47
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Verband SoHo "verwundert" über Aussagen im Bundesrat zu Art der Eintragung der Homosexuellenehe

Wien - Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (VP) hat mit Aussagen zur rechtlichen Gleichstellung homosexueller Partnerschaften beim Verband "Sozialdemokratie und Homosexualität" (SoHo) für "Kopfschütteln" gesorgt. Die Ministerin habe im Bundesrat die Art der Eintragung als "völlig offen" bezeichnet. Für SoHo-Vorsitzenden Peter Traschkowitsch sei das Thema Notar allerdings schon abgehakt, die Eintragung müsse im Standesamt erfolgen.

Als "uneinsichtig und rückschrittlich" bezeichnete die SoHo das Verhalten der "sonst so unabhängigen Justizministerin" am Samstag in einer Aussendung. Traschkowitsch: "Ich kann mir nur erklären, dass die Ministerin vonseiten der ÖVP nicht genug informiert wurde." Erfreut zeigte er sich hingegen über die Absichtserklärung, im Rahmen der Umsetzung des Lebenspartnerschaftsgesetztes auch gleich alle Materiengesetze (ASVG, Pension usw.), sozusagen in einem Wisch mit zu erledigen. Nun müsse es endlich zu einer raschen Umsetzung kommen, fordert die SoHo. (APA)

 

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