Schweizer Arbeitslosigkeit stieg auf 3,4 Prozent

9. März 2009, 09:25
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Rund 4.000 Arbeitslose mehr im Februar

Bern - Die Wirtschaftskrise schlägt immer stärker auf den Schweizer Arbeitsmarkt durch: Im Februar ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent gestiegen. Letztmals höher war die Quote vor rund drei Jahren, im April 2006. Vor Jahresfrist hatte die Arbeitslosenquote noch 2,7 Prozent betragen. Insgesamt waren im Februar 132.402 Menschen ohne Arbeit, rund 4.000 mehr als im Jänner, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Montag mitteilte.

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren erhöhte sich demnach um 3,2 Prozent auf 22.052. Innerhalb der Jahresfrist nahm die Zahl der Jugendlichen ohne Job um 29,2 Prozent zu.

Insgesamt wurden im Februar 186.273 Stellensuchende registriert, rund 6.000 mehr als im Vormonat. Die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten offenen Stellen stieg um 1.400 auf 12.644.

Nach Angaben des SECO wird in der Schweiz auch immer mehr Kurzarbeit geleistet: Im vergangenen Dezember - über aktuellere Zahlen verfügt die Behörde nicht - waren 5.791 Personen von Kurzarbeit betroffen. Das ist ein Anstieg um 122,0 Prozent gegenüber November.

Die Zahl der betroffenen Betriebe stieg um 87,5 Prozent auf 315. Und die Zahl der ausgefallenen Arbeitsstunden kletterte um 172,6 Prozent auf 332.441. (APA/sda)

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