Programm und Änderung

5. März 2009, 17:57
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Immerhin wird Drexel zu einer Tageszeit geehrt, für die man sich nicht extra den Wecker stellen oder Kaffee kochen muss

foto: centfox
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Nicht nur, dass "schwierige" Kost gern um die Zeit nach Mitternacht verräumt wird, es werden dann noch Werke gezeigt, die dem Oeuvre mancher Schauspieler kaum gerecht werden. Man erinnert sich heute noch seltsam berührt an die ORF- Würdigung von Paul Newman, als man in memoriam "Road to Perdition" zeigte - mit Tom Hanks in der Hauptrolle.
Und anlässlich von Helmut Qualtingers 20. Todestag zeigte der ORF wieder einmal "Der Name der Rose", in dem Qualtinger gerade eine Nebenrolle einnahm. Allen Würdigungen gemeinsam ist, das man sie kaum wahrnimmt. Die einen nicht, weil sie die Bezeichnung nicht verdienen, die anderen nicht, weil sich im Programm eigentlich nichts ändert. Auch eine Kunst. Irgendwie. (Karl Fluch/DER STANDARD, Printausgabe, 6.3.2009)

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