Nachfrage für Büros in Wien hält weiter an

5. März 2009, 12:25
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Otto Immobilien: Zeit der überhitzten Preise ist vorerst vorbei - Mehr Nachfrage nach Zinshäusern

Wien - Der Bürovermietungsmarkt in Wien bleibt trotz Wirtschaftskrise stabil. Entgegen dem internationalen Trend ist bisher die Nachfrage nicht eingebrochen, geht aus dem am Dienstag präsentierten Büromarktbericht der Otto Immobilien hervor. Der Investmentmarkt sei dagegen aufgrund fehlender Transaktionen "weitgehend zusammengebrochen".

Zeit der überhitzten Preise vorbei

Aus diesem Grund dürften sich Büroinvestoren freuen, dass "die Zeit der überhitzten Preise vorerst vorbei" sei, erklärte Claudia Strasser, Verfasserin des Büromarktberichts. Außerhalb des Kernbereichs wird es zu Marktbereinigungen und sinkenden Preisen kommen. Ein Ausnahme stellt eine andere Investment-Kategorie dar: "Zinshäuser werden derzeit mehr denn je vor allen von privaten Investoren sowie Stiftungen nachgefragt", so Strasser. Besonders attraktiv sind Häuser innerhalb des Gürtels in gutem Gesamtzustand und schönen Fassaden. Vor allem Häuser mit Renditen von durchschnittlich 3,5%, erklärte Mag. Richard Buxbaum, Leiter der Abteilung Wohnen und Zinshäuser.

Die optimistische Prognose von Otto Immobilien für Vermieter wird durch deutlich sinkende Neuflächen gestützt: Otto Immobilien rechnet damit, dass heuer nur mehr 200.000 Quadratmeter Bürofläche neu auf den Markt kommen (2008: 240.000 Quadratmeter). Leerstandsrate und Büromieten könnte stabil bleiben. (red)

 

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