Personalvertretung wieder gesprächsbereit

25. Februar 2009, 17:22
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Nach Übertragung der Personalagenden von Schieszler an Ametsreiter - PV-Chef Kolek: Werden neuen Personalvorstand an Taten messen

Die Personalvertretung der Telekom Austria zeigt sich nach der Entscheidung von Telekom-Austria-Chef Boris Nemsic, Festnetz-Finanzvorstand Gernot Schieszler nach seinen viel kritisierten öffentlichen Aussagen zum Mitarbeiter-Abbau die Personalagenden zu entziehen, besänftigt. Man habe beschlossen, die geplanten Arbeitsgruppen mit dem Management über die Erschließung zukünftiger Geschäftsfelder und Beschäftigungsmöglichkeiten wieder aufzunehmen, teilte der Vorsitzende der TA-Personalvertretung, Michael Kolek, am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Klarheit

"Klar ist allerdings, dass der Vorstand sich nun umso mehr bemühen wird müssen, um das notwendige Vertrauen wieder zu erlangen", sagte Kolek. "In den Arbeitsgruppen wird sich zeigen, ob der Vorstand wie wir die besten Lösungen für das Unternehmen und seine Beschäftigten verfolgt, oder nur den für ihn bequemsten Weg gehen will: MitarbeiterInnen sinnlos nach Hause zu schicken und aus dem Unternehmen zu drängen", so Kolek in der Mitteilung. Die Aussagen von TA-CEO Nemsic - "Es gibt kein Mobbing bei der Telekom Austria" - wertet die Personalvertretung als Versprechen. (APA)

 

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