Menschenhandel – Ein europäischer Skandal

20. Februar 2009, 11:25
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Menschenhandel entwickelt sich zu einer der gewinnbringendsten Formen des internationalen Verbrechens - Österreichische Kommission Iustitia et Pax lädt zu einem Hintergrundgespräch

Menschenhandel ist eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung, von der insbesondere Frauen und Mädchen betroffen sind. Laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) werden jährlich 2,4 Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel. 80 Prozent davon sind Frauen, 50 Prozent minderjährig.

Menschenhandel entwickelt sich verstärkt zu einer der gewinnbringendsten Formen des internationalen Verbrechens mit einem jährlichen Gewinn von 32 Milliarden US Dollar. 500.000 Frauen und Mädchen werden jährlich allein in Europa zur Prostitution gezwungen. Die OSZE schätzt 50 bis 70 Prozent der Prostituierten in Wien als Opfer von Menschenhandel ein. Gibt uns das zu denken?

Die Österreichische Kommission Iustitia et Pax lädt zu einem Hintergrundgespräch zum Thema mit Dr.in Helga Konrad, die von 1995 bis 1997 österreichische Bundesministerin für Frauenangelegenheiten, von 2004 bis 2006 OSZE-Sonderbeauftragte gegen den Menschenhandel war. Seit dieser Zeit betätigt sie sich international im Kampf gegen den Menschenhandel. (red)

Termin

Hintergrundgespräch mit BM a. D. Dr.in Helga Konrad
Menschenhandel – Frauenhandel. Ein europäischer Skandal
Donnerstag, 5. März, 18.00-19.30 Uhr
Café Griensteidl (Karl Kraus Saal), Michaelerplatz 2, 1010 Wien

Infos und Anmeldung

Mag.a Saskia Bellem, Tel. 01 317 03 21 72
Österreichische Kommission Iustitia et Pax - Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz zur Förderung von Gerechtigkeit, Frieden und Menschenrechten
A-1090 Wien, Türkenstraße 3/3

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