Jäger im direkten Duell

13. Februar 2009, 11:17
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Bayern München zu Gast bei Hertha BSC - Hoffenheim am Freitag gegen Leverkusen - Österreicher-Vereine mit Heimvorteil

Berlin- Im Falle einer Niederlage von Spitzenreiter TSG 1899 Hoffenheim am (heutigen) Freitagabend daheim gegen Bayer Leverkusen kämpfen die Jäger des Aufsteigers am Samstag im Hit der 20. Runde der deutschen Bundesliga um die Tabellenführung. Die Schlager-Paarung lautet Hertha BSC - FC Bayern (live ATV). Die Berliner sind mit zwei Punkten Rückstand Dritte, die Münchner mit nur einem Zähler minus Zweite.

"Die Bayern sind die beste Mannschaft Deutschlands, sie besitzen große individuelle Klasse", sagt Hertha-Trainer Lucien Favre. "Um gegen sie zu bestehen, müssen wir eine Topleistung bringen, vor allem müssen wir gut verteidigen", meinte der Schweizer zu den Chancen und bangte noch um seinen blessierten Torjäger Marko Pantelic. Statistisch spricht nicht viel für die heimstarken Hauptstädter, ihr jüngster Sieg gegen die Bayern liegt schon über sieben Jahre zurück.

Keine Wetten unter Brüdern

Diesmal scheinen die Rivalen jedoch auf Augenhöhe, seit 1999 war diese Duell keines zweier Top-3-Teams. Hertha - Bayern ist auch ein Vergleich der Manager-Brüder Hoeneß. Ex-Stürmer Dieter, der 368 Tage jünger ist als Uli, spielt Familiäres jedoch herunter: "Es laufen keine Wetten, es gibt keine Frotzeleien oder Rituale", versicherte der gastgebende 56-Jährige.

Dessen Arbeit wird vom großen und erfolgreichen Uli gelobt: "Hertha ist auf einem guten Weg, Verein und Team haben großes Potenzial." Für 90 Minuten wird es am Samstag keine weiteren Nettigkeiten geben. Der Double-Gewinner setzt in dieser Saison schon viermal (5., 16., 17., und 18. Runde) als Zweiter zum Sprung an die Spitze an. "Wir sind nahe dran an den Hoffenheimern. Wir lassen nicht locker, wollen sobald wie möglich vorbeiziehen", kündigte Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann an.

Die vier "Ösi"-Vereine spielen diesmal alle zu Hause, wobei von dem rot-weiß-roten Sextett nur Andreas Ibertsberger (Hoffenheim/Ramanzan Özcan auf Tribüne) und der zuletzt starke Christian Fuchs, der mit dem Vorletzten VfL Bochum den FC Schalke zu Gast hat, in der Startelf stehen werden.

Sebastian Prödl und Martink Harnik werden im Heimspiel gegen Gladbach auf der Werder-Bank Platz nehmen, wobei der Steirer aufgrund der ungewissen Fitness von Innenverteidiger Per Mertesacker hoffen darf. Der rekonvaleszente "Frankfurter" Ümit Korkmaz steht der Eintracht gegen den VfL Wolfsburg noch nicht zur Verfügung.(APA)

 

  • Da können die Brüder Hoeneß ein bisschen plauschen.
    foto: koepsel/bongarts

    Da können die Brüder Hoeneß ein bisschen plauschen.

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