Christie's spürt trotzdem die Finanzkrise

12. Februar 2009, 14:30
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Wien - Das internationale Auktionshaus Christie's hat die Finanzkrise ordentlich zu spüren bekommen. In der Jahresbilanz für 2008 weist das Unternehmen einen Rückgang der Erlöse von elf Prozent (gerechnet in britischen Pfund) bzw. 19 Prozent (gerechnet in US-Dollar) im Vergleich zum Vorjahr aus. Nichtsdestotrotz machten die Gesamterlöse der größten Standorte in London, New York und Hongkong 2,8 Milliarden Pfund bzw. 5,1 Milliarden Dollar aus. Insgesamt 629 Werke wurden für mehr als eine Million Dollar versteigert, teilte Christie's in einer Aussendung mit.

Für den Rückgang macht Christie's die schwierige ökonomische Situation verantwortlich, die den Kunstmarkt in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres erschütterte. Dennoch habe man das Jahr mit Erlösen von 2,8 Milliarden Pfund (derzeit 3,1 Mrd. Euro) abgeschlossen, die Rentabilität fortgesetzt und eine Rekordanzahl hochwertiger Kunstwerke an Kunden in aller Welt gebracht, gab sich Christie's-Boss Edward Dolman zufrieden. Im zweiten Jahr der Online-Auktionen über "Christie's Live" erzielte man ein Ergebnis von 75 Millionen Pfund bzw. 82. Millionen Dollar. (APA)

 

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