START-PreisträgerInnen stehen hinter dem FWF

12. Februar 2009, 12:44
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Sie warnen in einem Offenen Brief vor "schweren, irreparablen Schäden in der österreichischen Forschungslandschaft"

Wien - Der Wissenschaftsfonds FWF erhält weitere Unterstützung: Alle 70 bisherigen START-PreisträgerInnen (1996-2008) fordern in einem Offenen Brief von Bundeskanzler, Finanz- und Wissenschaftsminister, dem Wissenschaftsfonds FWF "die benötigten finanziellen Mittel in vollem Umfang" zukommen zu lassen. "Eine Budgetkürzung beim FWF würde schwere, irreparable Schäden in der österreichischen Forschungslandschaft anrichten und ein Abwandern vieler hochqualifizierter WissenschafterInnen bewirken", heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben.

Von allen öffentlich finanzierten Forschungsförderinstitutionen sei der FWF für die Grundlagenforschung die mit Abstand wichtigste Einrichtung in Österreich, betonen die START-PreisträgerInnen. Die Mittel würden in einem offenen Wettbewerb nach transparenten, international üblichen Regeln vergeben, rein nach den Kriterien der wissenschaftlichen Qualität. Dadurch erfolge unter Einsatz von relativ wenig Steuermitteln eine Lenkung zu erhöhter internationaler Qualität und Relevanz der österreichischen Forschung, so die jungen SpitzenforscherInnen. Darüber hinaus würden auch viele hochwertige Arbeitsplätze vor allem für NachwuchsforscherInnen geschaffen. Und für die Reform der Universitäten sei ein gut dotierter FWF unbedingt notwendig.

Rasche Reparatur erbeten

Aus diesen Gründen ersuchen die START-PreisträgerInnen die Regierung, "rasch die Löcher im Budgetpfad zu reparieren, bevor die aufsteigende österreichische Forschung abstürzt, weil die Finanzierung des FWF einbricht". Mit dem vom Wissenschaftsministerium vergebenen START-Preis werden jährlich mindestens fünf junge SpitzenforscherInnen ausgezeichnet, die für sechs Jahre mehr als eine Million Euro für ihre Forschungsarbeiten erhalten. (APA)

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