EU-Kommission fordert Mehrsprachigkeit bei Notruf 112

11. Februar 2009, 18:24
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Drei von zehn Anrufern im Ausland mit Sprachproblemen

Die EU-Kommission fordert von den Mitgliedsstaaten mehr Engagement bei der Umsetzung der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112. Man wolle die nationalen Behörden zur Mehrsprachigkeit bei der Bearbeitung der Notrufe drängen, heißt es in einem Mittwoch veröffentlichten Papier.

Kostenfrei

Drei von zehn Anrufern hätten bei Notrufen im Ausland mit Sprachproblemen zu kämpfen. Man könne nicht hinnehmen, dass sich Reisende aufgrund sprachlicher Probleme nicht mit Notrufdiensten verständigen können, sagte Viviane Reding, EU-Kommissarin für Telekommunikation.

Seit 1998 sind die EU-Staaten verpflichtet, die Notrufnummer 112 für alle Anrufer aus dem Fest- und Mobilfunknetz kostenfrei anzubieten. Werbung für den Notruf 112 gibt es an Autobahnen und Mautstationen in Österreich, Griechenland und Spanien. (APA)

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