E.ON will 1,5 Milliarden einsparen

10. Februar 2009, 09:52
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Der deutsche Energiekonzern E.ON will mit einem Sparprogramm die Kosten deutlich drücken

Düsseldorf - Der deutsche Energiekonzern E.ON will mit einem Sparprogramm die Kosten deutlich drücken. Angepeilt seien Einsparungen von 1,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2011, kündigte das Unternehmen am Dienstag an. Es gehe dabei unter anderem um Maßnahmen in Einkauf, Vertrieb und der IT-Infrastruktur sowie eine einfachere Verwaltungsstruktur.

Auswirkungen auf die Beschäftigung seien "nicht auszuschließen", hieß es weiter. Es könne in einzelnen Bereichen und in begrenztem Umfang zu Personalabbau kommen, erklärte E.ON-Chef Wulf Bernotat in der Mitteilung.

Der Konzerngewinn 2008 wird durch milliardenschwere Wertberichtigungen belastet. Auf Geschäfte in den USA seien Berichtigungen in Höhe von 1,5 Mrd. Euro und auf Zukäufe in Italien, Spanien und Frankreich in einer Größenordnung von rund 1,8 Mrd. Euro notwendig, teilte E.ON am Dienstag weiter mit.

"Die Wertberichtigungen mindern den Konzernüberschuss", räumte E.ON ein. Auswirkungen auf das bereinigte Ebit und den bereinigten Überschuss, auf dessen Basis E.ON die Dividende kalkuliert, ergäben sich aber nicht.

Nach vorläufigen Zahlen habe der Energieriese 2008 das bereinigte Ebit und den bereinigten Konzernüberschuss um sieben bis acht Prozent gesteigert. Der Vorstand habe eine Dividende von 1,50 Euro je Anteilsschein vorgeschlagen. E.ON hatte angekündigt, 2008 beide Kennziffern um fünf bis zehn Prozent steigern zu wollen.  (APA/dpa)

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