US-Produzentenpreis geht an "Slumdog Millionär"

26. Jänner 2009, 11:11
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Auszeichnung bestätigt Anspruch als hoffnungsvoller Oscar-Anwärter

 Los Angeles - Das britische Indien-Drama "Slumdog Millionär" ist mit dem Filmpreis der US-Produzentenvereinigung ausgezeichnet worden und hat damit seinen Anspruch als hoffnungsvoller Oscar-Anwärter bestätigt. Der Low-Budget-Film des britischen Regisseurs Danny Boyle erhielt am Samstagabend in Beverly Hills den Preis für den besten Filmproduzenten.

Am Donnerstag war der Streifen über den Aufstieg eines Buben aus einem Elendsviertel in Bombay bereits in zehn Kategorien für den Oscar nominiert worden. Das Film-Märchen "Der seltsame Fall des Benjamin Button" mit Brad Pitt erhielt 13 Nominierungen. Buchmacher führen "Slumdog Millionär" wegen seiner anrührenden Geschichte dennoch als Favoriten für die Oscars.

Der Preis der US-Produzentenvereinigung gilt als einer der wichtigsten Indikatoren für die Oscars. Viele der 3.000 Mitglieder der Vereinigung sitzen auch in der Jury für den wichtigsten Filmpreis der Welt. (APA)

Nachlese:

Wie ein Außenseiter den Jackpot knackt
Das Sozialdrama "Slumdog Millionaire" wurde mit insgesamt vier Golden Globes ausgezeichnet - Start in den österreichischen Kinos: 20. März

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