US-Großbank bleibt in Gewinnzone

15. Jänner 2009, 13:51
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Der US-Finanzkonzern steuert besser durch die Krise als die meisten Wettbewerber

Das zu den größten US-Banken zählende Institut erzielte auch im Schlussquartal 2008 ein positives Ergebnis und hat damit bisher die gesamte Krise hindurch schwarze Zahlen geschrieben.

Der Überschuss fiel im vierten Quartal 2008 um mehr als 75 Prozent auf 702 Mio. Dollar (533 Mio. Euro), wie J.P. Morgan am Donnerstag in New York mitteilte. Die Bank schnitt damit trotz milliardenschwerer Abschreibungen deutlich besser ab als von Analysten erwartet.

Im gesamten vergangenen Jahr lag der Konzerngewinn unter dem Strich bei 5,6 Mrd. Dollar. Dies war ein Rückgang um knapp zwei Drittel gegenüber dem Jahr 2007.

Die Bank gehört zu den Gewinnern der Krise: Aus der relativ starken Position heraus hat sich J.P. Morgan im vergangenen Jahr wesentliche Teile der zusammengebrochenen größten US-Sparkasse Washington Mutual (WaMu) geschnappt. Zudem hatte der Konzern in einem Notverkauf die US-Investmentbank Bear Stearns zum Schnäppchenpreis übernommen. (APA)

 

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