Dickhäuter auf großem Fuß

12. Juli 2008, 00:00
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Elefanten sind intelligente Säugetiere, die in der Not bis zu 40 km/h schnell laufen können. Ihre Haut ist zwar dick, aber sehr empfindlich

Frage: Wie groß, alt und schwer werden Elefanten?

Antwort: Je nach Art (es gibt den Afrikanischen, den Indischen und den Wald-Elefanten) werden Elefanten zwischen zwei und fünf Tonnen schwer. Die Schulterhöhe der großen Arten entspricht etwa 3,5 Metern, der Waldelefant ist in etwa um ein Viertel kleiner. Die Rüsseltiere können mehr als 60 Jahre alt werden und zählen zu den intelligentesten Säugetieren.

Frage: Wie lange ist ein Elefantenbaby im Bauch seiner Mutter?

Antwort: Elefantenmütter tragen ihr Baby zwischen 20 und 22 Monate lang in ihrem Bauch. Kurz vor der Geburt bedeutet das eine enorme Last: Elefantenbabys kommen nämlich rund 100 Kilogramm schwer auf die Welt. Dabei sind sie sehr behaart. Elefantenhaut ist zwar dick, aber sehr empfindlich.

Frage: Wie schnell sind Elefanten?

Antwort: Elefanten können bis zu 40 km/h schnell laufen - wenn es sein muss. Normalerweise legen sie in einer Stunde rund fünf Kilometer zurück. Alle vier Füße zusammen ergeben übrigens eine Fläche von rund einem Quadratmeter.

Frage: Wozu brauchen Elefanten ihren Rüssel?

Antwort: Der Rüssel ist lebensnotwendig: Elefanten brauchen ihn zum Atmen, zum Trinken und um sich Nahrung von Ästen und Pflanzen in bis zu sieben Meter Höhe zu holen. Wenn ein Elefant trinkt, saugt er das Wasser zunächst in den Rüssel ein und spritzt es dann ins Maul. Die Rüsseltiere brauchen bis zu hundert Liter Wasser am Tag.

Frage: Wie leben die Elefanten in freier Wildbahn?

Antwort: Die meiste Zeit fressen Elefanten - und zwar Gras, Wurzeln und Rinde und davon bis zu 200 Kilogramm pro Tag. Sie ziehen in Herden von maximal 30 Tieren umher. Heutzutage gestaltet sich die Suche nach Nahrung schon recht schwierig, weil ihr Lebensraum recht eingeschränkt ist. Wenn es sehr trocken ist, graben die Elefanten mit ihren Stoßzähnen in der Erde nach Wasser. (Gudrun Springer, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12. Juli 2008)

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