Capitals setzten sich bei Bullen durch

9. Jänner 2009, 21:38
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Salzburg verliert vor eigenem Publikum gegen die Wiener mit 3:6 - Lebeau traf für die Caps zweimal

Salzburg - Die Vienna Capitals haben mit einem 6:3-(2:1,3:2,1:0)-Auswärtserfolg gegen Eishockey-Meister Red Bull Salzburg in der 43. EBEL-Runde als zweites Team nach dem KAC ihr Play-off-Ticket gelöst. Während die Mozartstädter die zweite Pleite vor heimischer Kulisse en suite einstecken mussten, bleiben die Wiener nach dem ersten Erfolg gegen Salzburg im fünften Saisonduell als einziges Liga-Team im neuen Jahr ungeschlagen.

Die "Caps", bei denen der 19-jährige Rudolf Hummel anstelle der erkrankten Labbe und Sigalet das Tor hütete, nutzten bereits ihr erstes Powerplay. Douglas Lynch (11.) lenkte einen Casparsson-Schlenzer ins Tor ab. Die engagierten, aber oft zu kompliziert agierenden Salzburger antworteten zwar fünf Minuten später ebenfalls in Überzahl durch Dieter Kalt (16.), Benoit Gratton (18.) traf jedoch zur neuerlichen Führung für die Gäste. In dieser Tonart sollte es weitergehen. Zwar suchten die Mozartstädter öfter den Abschluss, die Capitals erwiesen sich aber als effizienter und nutzten die Lücken in der Salzburger Defensive eiskalt aus.

Auch der 2:2-Ausgleich durch Thomas Koch (26.) brachte die Wiener nicht aus dem Konzept. Patrick Lebeau (28./PP, 38.) und der wieder genesene Aaron Fox (33./PP) sorgten bei einem weiteren Treffer der Hausherren durch Philipp Pinter (36.) für die Vorentscheidung. Juha Riihijärvi (57./PP) traf zum Endstand. Das Team von Kevin Gaudet liegt somit weiter vier Zähler hinter dem KAC, Salzburg bleibt mit nun drei Punkten Rückstand auf den VSV Fünfter. (APA)

 

Red Bull Salzburg - Vienna Capitals 3:6 (1:2,2:3,0:1)
Volksgarten Salzburg, 2.900, SR Küng

Tore: Kalt (16./PP), Koch (26.), Pinter (36.) bzw. Lynch (11./PP), Gratton (18.), Lebeau (28./PP, 38.), Fox (33./PP), Riihijärvi (57./PP). Strafminuten: 10 bzw. 10

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