Schwuler Pornografie-Pionier Boyd McDonald

8. Jänner 2009, 15:24
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Die Veranstaltungsreihe "Queere Interventionen. Gespräche zu Kulturwissenschaft und Kunst" greift seit Sommersemester 2007 die interdisziplinäre Bedeutung eines der zentralsten kulturwissenschaftlichen Schlüsselkonzepte seit den 1990er Jahren auf und präsentiert seine enorme Produktivität in wissenschaftlicher und künstlerischer Auseinandersetzung.

Der nächste Termin am 15. Jänner befasst sich mit dem Pornografen Boyd McDonald, der Ende der 1960er das legendäre Underground-Zine "Straight to Hell" in New York  gegründet hat.

"STH" oder "The Manhattan Review of Unnatuarl Acts" veröffentlichte auch Leserbriefe, in denen diese von "echten homosexuellen Erfahrungen" erzählten und McDonald's eigenen scharfsinnig-witzig wie politischen Kommentar.  Zusätzlich zu dieser historischen Publikation gab McDonald den sexuellen Führer zu Hollywood-Filmen "Cruising the Movies" heraus.

Zum Vortragenden

Marc Siegel ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich "Kulturen des Performativen" an der Freien Universität, Berlin. Schwerpunkte seiner Forschung sind der Experimentalfilm und Queer Studies. Er ist auch Mitbegründer des Künstlerkollektivs CHEAP.

Konzept und Organisation

Dr.in Andrea B. Braidt (Institut f. Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien), Dr.in Susanne Hochreiter (Institut für Germanistik, Universität Wien), Dr.in Astrid Fellner (Institut für Anglistik und Amerikanistik) und Homo-Bi-TransReferat der ÖH Wien. (red)

Termin

"Professor examines Etudiant's Underpants': Cruising the Movies with Boyd McDonald"

Vortrag (in englischer Sprache) von Marc Siegel (FU Berlin)

Ort: TFM Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Hofburg, Batthyanystiege, Schreyvogelsaal (1. Stock), 1010 Wien

Zeit: 15.1., 20.00 Uhr

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